Das Puzzeln gehört zu den sehr beliebten Hobbys und vor allem in der kalten Jahreszeit wird in unzähligen deutschen Wohn- und Kinderzimmern versucht, die vielen kleinen Teile zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen. Puzzle gibt es mit den unterschiedlichsten Motiven und in verschiedenen Schwierigkeitsgraden fertig zu kaufen, angefangen bei Puzzeln mit wenigen, großen Teilen für Kinder bis hin zu überaus anspruchsvollen Puzzeln mit mehreren tausend Teilen. Puzzle lassen sich aber durchaus aus selber machen und hierfür kann es verschiedene Gründe geben.

So kann es sein, dass ein Puzzlefan ein ganz bestimmtes Motiv als Puzzlebild erstellen möchte, beispielsweise ein Familienfoto, einen Schnappschuss von einer Feier oder eine Urlaubserinnerung. Daneben ist möglich, dass das selbstgemachte Puzzle als besonderes, persönliches Geschenk oder als ausgefallene Form einer Gruß- oder Einladungskarte verwendet werden soll.

Ein weiterer Grund kann sein, dass der Puzzlefan einfach auch gerne bastelt und so beide Hobbys miteinander kombinieren möchte. Nicht zuletzt kann auch der Kostenfaktor eine Rolle spielen, denn Puzzle können mitunter ganz schön teuer sein. Wer Puzzle selber machen möchte, hat dafür unterschiedliche Möglichkeiten. So gibt es im Bastelbedarf Bögen aus Pappe, die bereits wie typische Puzzleteile vorgestanzt sind und ganz nach Lust und Laune bemalt, bedruckt oder beklebt werden können. Möglich ist aber auch, auf die Hilfe eines Photoshops zurückzugreifen. Hier wird das Wunschfoto oder Wunschmotiv als Puzzle ausgedruckt und meist kann auch gewählt werden, aus wie vielen Puzzleteilen das Puzzle bestehen soll. Allerdings ist es auch möglich, ein Puzzle ganz alleine und ohne besondere Hilfsmittel zu basteln und wie dies geht, erklärt die folgende Anleitung.

Puzzles selber machen – die benötigten Materialien:

  • feste, ausreichend stabile Pappe als Träger und Rückseite des Puzzles
  • festes Papier als Vorderseite das Puzzles; für ein Puzzle eignet sich ein Papier mit einer glänzendes Oberfläche am besten, denn dadurch sieht das Puzzle schöner aus und hält auch länger; gut geeignet ist beispielsweise Fotopapier oder auch ein Poster, das entweder ein passendes Motiv hat oder falsch herum aufgeklebt und auf der Rückseite gestaltet wird.
  • Motiv
  • Klebstoff; ideal geeignet ist Sprühkleber, denn er lässt sich gleichmäßig verteilen, hält sicher und verursacht keine unschönen Wölbungen.
  • Teppichmesser, Skalpell oder ein anderes, scharfes Schneidgerät
  • Schachtel, Box oder Stoffbeutel zum Verstauen des Puzzles, fertig gekauft oder selbst gebastelt

 

Puzzles selber machen – so geht’s:

1.) Zuerst wird das Motiv ausgewählt. Bei dem Motiv kann es sich um ein Foto handeln, das in der entsprechenden Größe ausgedruckt wird. Möglich ist aber selbstverständlich auch, das Motiv selbst zu malen.

2.) Nun werden das Motiv und die Pappe als Träger miteinander verbunden. Dazu wird das Papier so auf die Arbeitsfläche gelegt, dass das Motiv nach unten zeigt. Dann wird die Rückseite gleichmäßig und sorgfältig mit Klebstoff versehen, die Pappe aufgelegt und fest angedrückt. Wichtig hierbei ist, dass das Papier überall fest an der Pappe anhaftet, damit später keine Ecken und Kanten abstehen. Um einen gleichmäßigen Druck sicherzustellen, kann das Puzzle auch mit schweren Gegenständen beschwert werden, bis der Kleber abgebunden hat.

 

Puzzles selber machen

 

3.) Jetzt muss das Bild nur noch zum Puzzle weiterverarbeitet werden. Dazu werden zuerst eventuell überstehende Pappränder abgeschnitten. Ob das Puzzle dabei als Rechteck gestaltet wird oder eine andere Kontur erhält, bleibt natürlich dem eigenen Geschmack überlassen. Dann wird das Motiv in die gewünschte Anzahl an Puzzleteilen zerschnitten. Dafür wird ein Teppichmesser, ein Skalpell oder ein anderes scharfes Schneidgerät verwendet. Eine normale Schere ist nur bedingt geeignet, denn damit das Puzzle später richtig zusammengesetzt werden kann, dürfen die Kanten nicht ausgefranst sein. Welche Form die Puzzleteile haben, bleibt ebenfalls dem eigenen Geschmack überlassen. Natürlich kann die typische Puzzleteilform gewählt werden, aber auch gerade Kanten sehen schön aus und können zudem den Schwierigkeitsgrad des Puzzles erhöhen.

4.) Die fertigen Puzzleteile werden zum Schluss noch in eine Box oder einen Stoffbeutel gefüllt. Wer möchte, kann hier das Motiv in kleinem Format aufkleben, so dass sichtbar ist, welches Puzzle sich in der Verpackung befindet und wie das zusammengesetzte Motiv aussehen soll.

Und so sieht es dann aus, wenn gepuzzelt wird.

Thema: Puzzles selber machen