DIY Bilderrahmen: 4 Ideen zum Nachmachen

Aktualisiert am von Ömer Bekar

Anleitungen für DIY Bilderrahmen
Mit DIY Bilderrahmen wird Deine Deko zum echten Unikat.

Bilder sind eine tolle Möglichkeit, um die Wände zu dekorieren und der Wohnung eine gemütliche und persönliche Note zu verleihen. Außerdem hast Du auf diese Weise Deine Lieblingsfotos, Postkarten und andere Bilder jederzeit im Blick und kannst sie Dir bei jedem Vorbeigehen immer wieder aufs Neue anschauen. Allerdings brauchen Deine Schmuckstücke buchstäblich einen passenden Rahmen. In diesem Beitrag zeigen wir Dir vier Ideen, wie Du Deine Fotos und Bilder mit coolen DIY Bilderrahmen originell in Szene setzen kannst.

Schnappschüsse aus dem Urlaub, Bilder von der Hochzeit, Fotos von der Familie, Postkarten, Poster, Kunstdrucke, Gemälde: Es gibt viele Bilder, die viel zu schade sind, um in irgendeiner Schublade zu liegen.

Doch nicht immer ist ein passender Bilderrahmen zur Hand. Vielleicht möchtest Du Deine Bilder aber auch gar nicht in typischen, mitunter etwas langweiligen Rahmen präsentieren, sondern eine originelle Bildergalerie kreieren.

Kreative Ideen für ausgefallene Rahmen gibt es viele. So kannst Du zum Beispiel einen alten Bilderrahmen nehmen oder Dir einen ganz schlichten Rahmen besorgen und umgestalten, indem Du ihn bemalst, mit Stoff beziehst oder mit Perlen, Muscheln, Mosaikfliesen und ähnlichen Dingen beklebst. Stickrahmen, CDs und Schallplatten eignen sich prima, wenn Du runde Bilderrahmen basteln willst.

Wir haben vier weitere DIY Ideen für ausgefallene Bilderrahmen für Dich, mit denen Du Deine Bilder in echte Hingucker verwandeln kannst. Und weil die DIY Bilderrahmen schnell, einfach und kostengünstig gemacht sind, sind sie auch eine tolle Idee für Handmade Geschenke mit persönlicher Note. Also, legen wir los!

1. Idee: DIY Bilderrahmen aus Holzleisten

Grundsätzlich soll der Rahmen ein Bild oder Foto einrahmen und in seiner Bildwirkung unterstützen. Der Rahmen soll aber nicht mit dem Bild konkurrieren oder ihm gar die Show stehlen. Ein ganz schlichter Bilderrahmen aus einfachen Holzleisten ist deshalb in vielen Fällen eine gute Wahl.

So einen simplen Holzrahmen kannst Du ohne großen Aufwand selbst bauen. Und das exakt in der Größe, die Du für Dein Bild brauchst. Für einen Holzrahmen benötigst Du folgende Materialien und Werkzeuge:

Die Anleitung

Zuerst musst Du Dir überlegen, wie Dein DIY Bilderrahmen aussehen soll. Die klassische Variante ist, dass Du die Leisten auf Gehrung sägst. Durch den Zuschnitt im 45-Grad-Winkel treffen die Leisten in den Ecken schräg aufeinander. Möchtest Du es Dir etwas leichter machen, kannst Du die Leisten aber auch gerade zusägen und stumpf aneinander setzen.

Allerdings musst Du die Leisten gar nicht unbedingt zu einem Viereck zusammensetzen. Stattdessen kannst Du sie auch versetzt anordnen, so dass die Kanten jeweils überstehen. Probiere am besten aus, was Dir gut gefällt.

Grafik 1 selbstgebaute Bilderrahmen
Die vier Leisten kannst Du zu unterschiedlichen DIY Bilderrahmen anordnen.

Hast Du Dich für eine Form entschieden, sägst Du die Leisten entsprechend zu. Anschließend solltest Du die Schnittkanten mit Schleifpapier glätten.

Dann nimmst Du die ersten beiden Holzleisten, trägst auf die Verbindungsflächen Holzleim auf und setzt die Leisten aneinander. Auf diese Weise verbindest Du auch die beiden anderen Holzleisten.

Nun drehst Du Deinen Rahmen um und fixierst die Hölzer auf der Rückseite mit dem Tacker. Sollten die Kanten vorne nicht ganz exakt aufeinander passen, kannst Du die Spalten mit Holzleim auffüllen. Dann lässt Du den Rahmen trocknen, bis der Holzleim abgebunden hat.

In der Zwischenzeit kannst Du schon mal die Holzplatte für die Rückwand zuschneiden. Dabei sollte die Platte so groß sein, dass sie rundherum satt auf den Leisten aufliegt. Dein Bild kannst Du entweder lose auf die Holzplatte legen oder mit etwas doppelseitigem Klebeband darauf fixieren.

Ist der Holzleim trocken, legst Du das Bild und die Rückwand auf den Rahmen und fixierst das Ganze wieder mit dem Tacker. Dann fehlt nur noch der Bildaufhänger. Und schon ist Dein DIY Holzrahmen fertig!

2. Idee: DIY Bilderrahmen mit Klammer

Du kannst eine Art Klemmbrett basteln. So ein DIY Bilderrahmen sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch den Vorteil, dass Du das Bild jederzeit austauschen kannst. Für die Rahmen brauchst Du:

So wird’s gemacht

Grafik 2 DIY Rahmen
Ein Brett und eine Klammer: Viel mehr brauchst Du für diese kreative DIY-Idee nicht.

Zunächst bringst Du die Holzplatten auf das gewünschte Format. Verwendest Du dünnes Bastelsperrholz, kannst Du die Platten einfach mit einem scharfen Teppichmesser zuschneiden. Bei dickerem Holz greifst Du zur Säge. Traust Du Dir den Zuschnitt selbst nicht zu, kannst Du Dir die Platten auch gleich im Baumarkt zuschneiden lassen.

Wenn Du möchtest, kannst Du das Holz dann noch bemalen oder lackieren.

Dann baust Du den DIY Bilderrahmen auch schon zusammen. Dafür nimmst Du eine Verschlussklammer und klebst sie mit Alleskleber auf ein Holzbrett. Positioniere die Klammer dabei so, dass sie mittig und mit etwas Abstand zum oberen Rand auf dem Brett sitzt.

Über der Klammer bohrst Du ein kleines Loch, damit Du den Rahmen aufhängen kannst. Sobald der Kleber trocken ist, kannst Du ein schönes Bild oder Foto aussuchen, einklemmen und den Rahmen aufhängen. Fertig!

Tipp: Statt einfacher Holzplatten kannst Du als Rückwand auch alte oder neue Küchen-Schneidebretter verwenden. Und wenn Dir die Metallclips nicht so gut gefallen, kannst Du sie durch schlichte Wäscheklammern aus Holz oder bunte Wäscheklammern aus Plastik ersetzen.

3. Idee: Runde DIY Bilderrahmen aus Kuchenformen

Nirgends steht geschrieben, dass Bilderrahmen eckig sein und aus typischen Materialien bestehen müssen. Ein gutes Beispiel, dass es auch ganz anders geht, ist die Idee, die wir Dir jetzt zeigen. Wir funktionieren nämlich Kuchenformen zu DIY Bilderrahmen um.

Dabei verwenden wir Tarteformen. Denn Tarteformen haben einen schmalen Rand, der zudem oft hübsch gewellt ist. Damit eignen sie sich prima für originelle Bilderrahmen.

In Deutschland heißen die Formen auch Quiche- oder Obstkuchenformen. Du findest sie in der Haushaltswarenabteilung. Im Sinne von Upcycling kannst Du aber selbstverständlich auch Fundstücke vom Flohmarkt verarbeiten.

Um die originellen Bilderrahmen zu basteln, brauchst Du:

  • Tarteformen mit herausnehmbarem Boden
  • Schere und Bleistift
  • doppelseitiges Klebeband
  • Bildaufhänger

So geht’s

Zuerst musst Du Dein Bild oder Foto passend zuschneiden. Dafür kannst Du den Boden der Kuchenform als Schablone nehmen. Den Boden legst Du auf Dein Bild, fährst den Umriss dünn mit Bleistift nach und schneidest den Kreis anschließend aus.

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Dann schneidest Du kleine Streifen vom doppelseitigen Klebeband ab und befestigst sie auf der Rückseite der Kuchenform. Nachdem Du das Schutzpapier abgezogen hast, kannst Du Dein Bild auflegen.

Dass wir das Bild nicht innen in der Form, sondern auf der Rückseite befestigen, hat zwei Gründe. Zum einen verschwindet auf diese Weise die Schnittkante. Das ist ganz praktisch, wenn irgendwo noch etwas von der Bleistiftlinie zu sehen oder der Zuschnitt nicht ganz perfekt ist.

Zum anderen hat die Form innen eine schmale Kante. Sie wirkt dadurch wie ein Passepartout.

Zum Schluss befestigst Du noch den Bildaufhänger. Das machst Du wieder mit doppelseitigem Klebeband. Sicherheitshalber kannst Du einen weiteren Streifen Klebeband über den Aufhänger kleben. So hält er garantiert.

Und schon ist Dein DIY Bilderrahmen fertig!

Tipp: Wenn Du möchtest, kannst Du auch die Böden der Kuchenformen verarbeiten. Dazu kannst Du die Bilder direkt auf die Böden kleben oder zunächst Klammern anbringen und die Bilder darin einklemmen. An der Wand kannst Du so eine tolle Mischung aus Rahmen mit Rand und flachen Bilderrahmen arrangieren.

4. Idee: Hosenbügel als DIY Bilderrahmen

Nicht nur Kuchenformen lassen sich zu kreativen Bilderrahmen umfunktionieren. Im Haushalt finden sich allerlei Dinge, die Du nutzen kannst, um Deine Lieblingsbilder pfiffig in Szene zu setzen. Ein Beispiel sind Hosenbügel.

Für diese originellen Rahmen brauchst Du im Prinzip auch nur Hosenbügel und Bilder. Denn Du musst die Bügel lediglich aufklappen und die Bilder einklemmen.

Durch den Haken bringen die Bügel die Aufhänger direkt mit. Dabei kannst Du die Hosenbügel entweder aufhängen, indem Du Nägel in die Wand schlägst und die Bügel dort einhängst. Oder Du kannst eine Schnur spannen und die Bilder daran befestigen.

Natürlich kannst Du die Hosenbügel zuerst lackieren, wenn Dir die Holzoptik nicht gefällt.

Tipp: Sollten Deine Fotos oder Bilder zu dünn sein und aus dem Bügel herausrutschen, kannst Du sie zusammen mit einer dünnen Holzplatte oder einem Stück Karton einklemmen. Den Karton wiederum kannst Du bemalen oder mit buntem Washi Tape bekleben.