Gutscheine als Geschenk sind überaus beliebt und das aus gutem Grund. So kann es bei einem Geschenk durchaus passieren, dass es gar nicht so gut ankommt, wie gedacht, oder den Geschmack nicht trifft. Zudem kann es sein, dass der Beschenkte den Gegenstand bereits besitzt oder seinen Wunsch auch anderen gegenüber geäußert hat und so gleich mehrere Gäste das gleiche Geschenk überreichen. Einen Gutschein hingegen kann der Beschenkte einlösen, wann und wie er möchte.

Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, wo ein Gutschein erworben werden kann, beispielsweise in den meisten Geschäften, in Restaurants, in Schwimmbädern, in Kosmetikstudios, bei Friseuren und in vielen anderen Einrichtungen. Diese Gutscheine werden üblicherweise auf schönen Karten ausgestellt und können so direkt übergeben werden. Allerdings müssen es nicht immer nur solche Gutscheine sein, denn es ist auch möglich, Gutscheine selber zu machen.

In diesem Fall können die Gutscheine dann beispielsweise ein romantisches Candle-Light-Dinner, einen Abend als Babysitter, ein sonntägliches Frühstück, das ans Bett gebracht wird, eine ausgiebige Autowäsche, den Lieblingskuchen, der auf Wunsch gebacken wird, oder eine ausgedehnte Putzaktion beinhalten. Eine andere Möglichkeit wäre, eine bestimmte Anzahl an Stunden zu schenken, in denen der Schenkende dem Beschenkten nach seinen Wünschen zur Verfügung steht. Dies bietet sich beispielsweise an, wenn der Beschenkte gerade baut, renoviert oder in Kürze umziehen wird und dann Helfer brauchen könnte. Auch für solche Gutscheine gibt es zwar vorgefertigte Karten im Handel, allerdings handelt es sich dabei in aller Regel um universell einsetzbare Karten, die lediglich den Schriftzug “Gutschein” tragen. Sehr viel persönlicher und individueller ist es daher, solche Gutscheine selber zu machen.

Gutscheine selber machen – ein paar Ideen und Anregungen

Um Gutscheine selber anzufertigen, werden nur sehr wenige Materialien benötigt. Hierzu gehört Tonkarton, der zugeschnitten und in der Mitte gefaltet wird, so dass eine aufklappbare Karte entsteht. Außerdem werden Zierelemente benötigt, die als Dekoration auf den Gutschein aufgeklebt werden und gleichzeitig anzeigen, worum es bei dem Gutschein geht. Diese Zierelemente können beispielsweise aus Tonkarton, Moosgummi, Filz oder Papier gebastelt oder aus Katalogen oder Zeitschriften ausgeschnitten werden. Daneben können aber auch kleinere Gegenstände auf die Karte geklebt werden. Grundsätzlich sind der Kreativität und Phantasie hier keine Grenzen gesetzt, aber da oft die richtige Idee fehlt, hier einige Anregungen:

Bezieht sich der Gutschein auf ein Essen, kann ein Teller aus Tonkarton oder Papier ausgeschnitten und auf die Karte geklebt werden. Das Besteck kann aus Alufolie ausgeschnitten oder geformt werden und auf ein Stück Serviette, das zu einem Dreieck gefaltet wurde, aufgeklebt werden. Steht bereits fest, was es geben wird, kann dies natürlich ebenfalls zum Ausdruck kommen. So finden sich in Zeitschriften und in Werbeprospekten allerlei Bilder von Gerichten und Lebensmitteln. Möglich ist aber auch, beispielsweise Nudeln auf den Teller zu kleben.

Gilt der Gutschein für eine Putzaktion, kann aus Tonkarton oder Moosgummi ein Eimer ausgeschnitten werden. Kleine Stoffreste, die aus dem Eimer herausragen oder daneben festgeklebt werden, symbolisieren die Putzlappen. Ein Besen kann gebastelt werden, indem viele kleine Wollfäden zusammenknotet und an einem Schaschlikstab oder einem Strohhalm festgebunden werden. Alternativ kann der Kopf einer Zahnbürste den unteren Teil eines Schrubbers darstellen.

Geht bei dem Gutschein um ein gemütliches Kaffeetrinken, kann eine große Tasse auf die Karte geklebt werden. Über der Tasse werden dann Kaffeebohnen festgeklebt, die so angeordnet sind, dass sich das Wort „Gutschein“ ergibt.

Wer es nicht ganz so aufwändig möchte, kann auch eine Karte gestalten, auf die ein kleiner Umschlag geklebt wird. In den Umschlag kann dann ein Zettel gesteckt werden, auf dem steht, wofür der Gutschein gilt. Die Karte selbst kann mit beispielsweise buntem Geschenkpapier oder Stoffresten verziert werden. Der Umschlag wird dann folgendermaßen gefaltet:

  • Ein quadratisches Papier wird so hingelegt, dass eine Spitze nach unten zeigt.
  • Nun wird das Papier einmal nach rechts gefaltet und wieder geöffnet.
  • Dann wird die untere Hälfte nach oben gefaltet.
  • Die Ecke, die nun oben liegt, wird jetzt bis zur Unterkante nach unten gefaltet.
  • Anschließend wird die linke Ecke soweit nach rechts gefaltet, dass sie etwas über der Mitte der Unterkante endet.
  • Jetzt wird die linke Ecke nach rechts gefaltet. Da das Papier an der Unterkante doppelt ist, wird diese Ecke nun in die Tasche der linken Ecke gesteckt.
  • Zum Schluss wird noch die obere Ecke nach unten geklappt.

  • Nun kann der Umschlag mit dem Gutscheinzettel befüllt und auf die Karte geklebt werden.

 

Möglich wäre auch, den Gutschein als Pop-up-Karte zu gestalten. Eine Pop-up-Karte ist eine Karte, bei der sich das Motiv beim Öffnen aufstellt. Wie ein solcher Gutschein gebastelt werden kann, wird hier erklärt.

Thema: Gutscheine selber machen