Das Wort Salami stammt aus dem Italienischen und bedeutet übersetzt soviel wie Salzwürste. Neben der italienischen Salami sind aber auch Ungarn und Frankreich für ihre Salami berühmt. Salami gehört zu den Rohwürsten und ist eine Dauerwurstsorte, die in unterschiedlichen Varianten hergestellt wird. Während früher Salami immer auch Esel-, Maultier- oder Pferdefleisch enthielt, wird Salami heute meist aus Schweinefleisch oder aus Rindfleisch hergestellt. Daneben gibt es außerdem auch Geflügelsalami. Gegessen wird Salami als Brotbelag, sie ist aber genauso auch ein beliebter Belag für Pizzas.

Salami selber machen

Richtig gute Salami ist allerdings mitunter sehr teuer, so dass manch einer auf die Idee kommen könnte, Salami selber zu machen. Dies ist grundsätzlich natürlich auch möglich, aber gar nicht so einfach. Die größte Schwierigkeit besteht nämlich darin, dass die Salami nach der Herstellung an einem kühlen, trockenen und luftigen Ort trocknen muss, ihren endgültigen Geschmack in den meisten Fällen aber erst durch das anschließende, oft mehrtägige Räuchern erhält. Wer dennoch einmal Salami selber machen möchte, findet im Folgenden zwei Rezepte. Diese Würste kommen Salami geschmacklich sehr nahe und auf das Räuchern kann verzichtet werden.

 

1. Salami Rezeptvorschlag zum selber machen

Für diese Wurst werden benötigt:

  • 1kg Schweinefleisch
  • 1 Teelöffel Pfeffer
  • 1,5 Esslöffel Pökelsalz
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Kümmel nach Wunsch
  • Wurstdarm

Bei der Verarbeitung von rohem Fleisch ist Hygiene oberstes Gebot. Zudem sollte das Fleisch immer zwei bis drei Stunden, bevor es verarbeitet wird, in den Kühlschrank gelegt werden. Dadurch lässt es sich zum einen besser schneiden, zum anderen sind kühle Temperaturen bei Rohwürsten sehr wichtig. Aus diesem Grund sollte auch möglichst zügig gearbeitet werden, weil sich die Wurstmasse ansonsten zu sehr erwärmt.

Als erstes wird der Wurstdarm in Wasser eingeweicht. In der Zwischenzeit wird das Fleisch in grobe Würfel geschnitten und durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes gedreht. Anschließend wird das Fleisch mit den Gewürzen vermischt und noch einmal durch den Fleischwolf gedreht, dieses Mal jedoch durch die mittlere Scheibe. Dann wird der Wurstdarm auf die Wursttülle des Fleischwolfes gezogen und die Wurstmasse eingefüllt. Sollten dabei kleine Lufteinschlüsse entstehen, werden diese mit einer Nadel oder einer Gabel aufgestochen. Wer keine Wursttülle hat, kann sich auch mit einem Spritzbeutel behelfen, wobei das Füllen so etwas schwieriger und umständlicher ist. Die fertigen Würste werden nun zunächst liegend ausgebreitet. Wenn sie leicht angetrocknet sind, werden sie zum weiteren Trocknen aufgehängt.

 

2. Salami Rezeptvorschlag zum selber machen

Diese Wurst wird hergestellt aus:

  • 750g Schweinefleisch
  • 250g Speck ohne Schwarte
  • 30g Pökelsalz
  • 7g Pfeffer
  • je 3g edelsüßes und scharfes Paprikapulver
  • Knoblauch und Chili nach Wunsch
  • Wurstdarm

Zuerst werden das gekühlte Fleisch und der kalte Speck in grobe Würfel geschnitten und durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes gedreht. Dann wird die Fleischmasse mit den Gewürzen vermengt und noch einmal durch den Fleischwolf gedreht. Je nach dem, wie grob die Wurst sein soll, wird dabei beim zweiten Drehen durch den Fleischwolf die mittlere oder die feine Scheibe verwendet. Dann wird die Wurstmasse möglichst prall und ohne Lufteinschlüsse in den Darm eingefüllt. Die Würste werden jetzt für fünf Tage zum Trocknen aufgehängt. Wer die Würste räuchern möchte, kann dies nun tun, ansonsten können die Würste gegessen oder weitergetrocknet werden, bis sie die gewünschte Festigkeit erreicht haben.

Und hier noch was Amüsantes zur Salami.

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Thema: Salami selber machen