Butter wird sehr vielseitig verwendet. So wird sie beispielsweise auf Brot oder Brötchen gestrichen, als Fett zum Anbraten genutzt oder in Kuchen, Plätzchen und anderen Backwaren verarbeitet. Zudem werden mit Butter Saucen aufmontiert und auch für Zubereitungen wie Kräuterbutter, Sauce Hollandaise oder Buttercremes bildet Butter die Basis. Meist wird Butter dabei aus Kuhmilch hergestellt, aber es gibt auch Butter aus Schaf- und aus Ziegenmilch. Im Handel gibt es unterschiedliche Buttersorten, die sich zunächst in Süßrahm- und in Sauerrahmbutter unterscheiden.

Daneben gibt es mildgesäuerte Butter, eine mit Milchsäurebakterienkulturen oder Milchsäure versetzte Süßrahmbutter, gesalzene Butter sowie Butter mit reduziertem Fettanteil. Braune Butter hingegen ist eine Zubereitung aus Butter, die Gemüse, Nudelgerichte, Saucen, Salate und auch Süßspeisen geschmacklich abrundet und ein herrliches Butteraroma verleiht. Diejenigen, die einmal Butter selber machen möchten, finden im Folgenden zwei Rezepte. Im ersten Rezept wird erklärt, wie ganz einfach Süßrahmbutter selbst hergestellt werden kann, im zweiten Rezept geht es um die Herstellung von brauner Butter.

1. Rezept: Butter selber machen aus Schlagsahne

Um eine Süßrahmbutter selber herzustellen, werden lediglich Schlagsahne, ein Schraubglas und ein Sieb benötigt.

Butter selber machenDie Sahne wird in das Schraubglas gefüllt, das Glas fest verschlossen und dann heißt es schütteln. Durch das Schütteln wird die Sahne immer fester. Zuerst erreicht die Sahne dabei die Konsistenz von Schlagsahne, dann wird sie noch etwas fester und schließlich schwimmt ein gelber Butterklumpen in einer dünnflüssigen, hellen, weißlichen Milchflüssigkeit. Die Umwandlung von Sahne in Butter dauert dabei zwischen fünf und zehn Minuten. Der Inhalt wird nun durch ein Sieb gegossen, so dass die Milchflüssigkeit abfließt und die Butter zurückbleibt. Die Butter wird dann mit den Händen kräftig ausgedrückt. Wer möchte, kann die Butter nun noch mit etwas Salz würzen und anschließend formen. Hilfreich dabei ist übrigens, die Hände erst in warmes und anschließend in kaltes Wasser zu tauchen, denn dadurch klebt die Butter nicht an den Händen.

Diese Variante der Butterherstellung sieht dann so aus:

Wer eine etwas weniger anstrengende Methode bevorzugt, kann die Sahne auch in ein hohes Gefäß oder eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine aufschlagen. Auch dadurch wird die Sahne erst steifgeschlagen und wenn dann weitergerührt wird, bildet sich Butter.

 

2. Rezept: Braune Butter selber machen

Für braune Butter wird Butter in einen kleinen Topf gegeben und sanft erhitzt, bis sie beginnt, zu schäumen. Dann wird die Butter bei maximal mittlerer Hitze solange weitergekocht, bis sich an der Oberfläche kleine braune Butterbrösel bilden. Dies dauert nur wenige Augenblicke und sehr wichtig ist, dass die Butter nicht anbrennt. Sobald die ersten braunen Butterbrösel zu sehen sind, wird der Topf vom Herd genommen. Wenn die Butter etwas abgekühlt ist, wird sie durch ein Sieb, das mit Küchenrolle oder einem Tuch ausgelegt ist, in ein Schraubglas oder ein anderes verschließbares Gefäß gefüllt. Gelagert wird die braune Butter im Kühlschrank, wo sie sich mehrere Wochen lang hält. Bei Bedarf wird ein wenig von der braunen Butter erwärmt und über Gemüse oder Nudeln gegeben, in Saucen und Salaten verarbeitet oder zum Aromatisieren von Süßspeisen verwendet. Der Buttergeschmack ist sehr intensiv, weshalb immer nur kleine Mengen benötigt werden.

Die Butterbrösel, die bei der Herstellung im Sieb zurückbleiben, müssen übrigens nicht weggeschmissen werden. Auch sie können über Gemüse oder eine Süßspeise gestreut oder mit etwas Salz vermischt auf Brot gegessen werden.

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Thema: Butter selber machen