Aktualisiert am 27. Januar 2023 von Selda Bekar
Badekugeln sind Kugeln, die als Badezusatz ins Badewasser gegeben werden. Dort lösen sie sich unter sanftem Sprudeln auf und sorgen so nicht für ein angenehmes, entspannendes Badevergnügen, sondern geben auch die enthaltenen Pflegestoffe frei. Badekugeln liegen absolut im Trend, sind aber eigentlich keine völlig neue Erfindung. Vom Prinzip her sind Badekugeln nämlich durchaus mit jenen Badetabletten vergleichbar, die vor einigen Jahren sehr angesagt waren, heute aber als eher unmodern gelten. Badekugeln gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten.
Zum einen gibt es Badekugeln, die in erster Linie Spaß machen, weil sie herrlich sprudeln und so für ein prickelndes Badevergnügen sorgen. Zum anderen gibt es pflegende Badekugeln. Sie sprudeln nicht im Wasser, sondern sinken ab und lösen sich nur langsam auf. Beim Auflösen geben sie pflegende Öle und wertvolle Wirkstoffe ins Badewasser ab. Diese pflegen den Körper, während der angenehme Duft für Entspannung, Erholung sorgt und ein wenig ein Gefühl von Luxus vermittelt.
Und hier noch eine Videoanleitung für selbstgemachte Badekugeln mit etwas anderen Zutaten:
https://www.youtube.com/watch?v=n00XluE10w0
Wer nicht auf fertige Badekugeln zurückgreifen oder seine eigenen Kreationen entwickeln möchte, kann sich seine Badekugeln durchaus auch selber machen. Dies ist gar nicht so schwer und macht zudem sehr viel Spaß. Wichtig ist aber, auf hochwertige Zutaten zu achten. Vor allem die ätherischen Öle als Duftstoffe und Pflegesubstanzen sollten von guter Qualität und möglichst natürlich sein, um das Risiko von allergischen Reaktionen so gering wie möglich zu halten.
Zutatenliste für selbstgemachte Badekugeln
Die angegebenen Mengen ergeben etwa 8 Badekugeln.
-
100g Speisesoda oder Backpulver
- 100g Meersalz, fein gemahlen
- 1 gehäufter Teelöffel Wäschestärke
- 1 Teelöffel Iriswurzel in Pulverform
- ½ Teelöffel Hagebuttensamen
- 3 Esslöffel Kakaobutter oder Monoi-Öl
- 30 bis 35 Tropfen ätherisches Öl nach Wunsch
- 1 biegsame Backform für Muffins, eine Eiswürfelform oder andere kleine, biegsame Förmchen
So werden die Badekugeln gemacht
1.) Zuerst werden das Soda oder Backpulver, das Meersalz, die Wäschestärke und das Iriswurzelpulver in einer Schüssel miteinander vermischt. Dazu kommen dann die Hagebuttensamen, die für das melierte Farbmuster der Badekugeln zuständig sind. Wer möchte, kann anstelle der Hagebuttensamen aber auch Lebensmittelfarbe verwenden.
2.) Nun werden die Kakaobutter oder das Menoi-Öl in einem Topf langsam geschmolzen. In flüssigem Zustand werden die Butter oder das Öl dann zu den trockenen Zutaten gegeben und das Gemisch wird sorgfältig miteinander verrührt, bis eine homogene Masse entstanden ist.
3.) In die Masse werden dann noch die ätherischen Öle gegeben. Eine sehr schöne und entspannende Mischung besteht aus jeweils zehn Tropfen Bergamotte-, Lavendel- und Rosenöl sowie fünf Tropfen Basilikumöl. Ebenfalls sehr angenehm ist eine Mischung aus Vanille und Sandelholz. Grundsätzlich sind der Phantasie und Kreativität hier aber keine Grenzen gesetzt. Wer einen bestimmten Lieblingsduft hat, kann also auch nur diese eine Duftnote verwenden oder eben seine eigenen Duftkompositionen kreieren.
4.) Die zähflüssige Masse wird jetzt in die Förmchen gefüllt. Sehr gut geeignet ist beispielsweise ein Backblech für Muffins oder eine Eiswürfelform. Wichtig ist aber, dass die Förmchen biegsam sind, damit die Badekugeln später gut herausgelöst werden können. Die gefüllten Förmchen werden nun eine halbe Stunde lang im Gefrierfach gekühlt.
5.) Durch die Zeit im Gefrierfach sind die Badekugeln durchgekühlt und fest geworden. Nun werden sie aus den Förmchen genommen und über Nacht an einem dunklen, kühlen Ort gelagert. Danach sind die Badekugeln ausgehärtet und gebrauchsfertig.
Thema: Badekugeln selber machen
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