Möbel gibt es in den unterschiedlichsten Stilen und aus verschiedensten Materialien fertig zu kaufen und dabei kann es sowohl im Hinblick auf die Optik als auch auf die Preisklassen deutliche Unterschiede geben. Trotz der großen Auswahl ist es aber durchaus möglich, dass das richtige Möbelstück einfach nicht zu finden ist. Dies kann der Fall sein, weil einfach nichts dabei ist, was so richtig gut gefällt oder den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Genauso kann es aber sein, dass das favorisierte Möbelstück den finanziellen Rahmen sprengen würde.
Wer über etwas handwerkliches Geschick verfügt und ein wenig Zeit investiert, kann sich seine Möbel aber durchaus auch selber bauen. Dies ist meist weniger kompliziert als vielfach gedacht und es macht schlichtweg Spaß, seine eigenen Möbelstücke zu entwerfen, die Ideen umzusetzen und seine Wohnung mit echten Einzelstücken einzurichten.
Wer zudem eine Portion Kreativität mitbringt, kann auch eher ausgefallene oder auf den ersten Blick ungewöhnliche Materialien verarbeiten und dadurch ganz nebenbei auch noch Geld sparen. Eine solche Idee für Möbel zum Selbermachen wird in der folgenden Anleitung vorgestellt. Hierbei geht es um eine Garderobe, die nicht nur sehr praktisch, sondern auch ein toller Blickfang ist. Die Garderobe wird nämlich aus Holzkleiderbügeln gebaut, wodurch auch die Materialkosten überschaubar bleiben.
Diese Materialien werden benötigt:
5 einfache Kleiderbügel aus Holz
10 Aluhülsen mit 1cm Durchmesser, 2cm lang
2 Gewindestangen mit 6mm Durchmesser, etwa 25cm lang
2 Hutmuttern und 2 Unterlegscheiben, M6
2 Dübel für die Montage
Lineal und Bleistift
Bohrmaschine mit 6mm-Bohrer
Ratsche oder Gabelschlüssel
So wird’s gemacht:
1. Schritt: die Kleiderbügel vorbohren
Damit die Garderobe später zusammengesetzt werden kann, müssen die Kleiderbügel mit Löchern versehen werden. Durch diese Löcher werden später die beiden Gewindestangen geführt. Für die Löcher wird zuerst die Mitte der Kleiderbügel ermittelt. Von hier aus wird nun beispielsweise 10cm nach rechts und nach links gemessen und an diesen Stellen jeweils ein Bohrloch markiert. Die konkrete Position der Bohrlöcher hängt ein wenig von der Größe und der Form der verwendeten Kleiderbügel und auch vom eigenen Geschmack ab. Wichtig ist nur, dass die Bohrlöcher auf beiden Seiten den gleichen Abstand zur Mitte haben und auf allen Kleiderbügeln in der gleichen Position markiert werden. Die markierten Stellen werden nun gebohrt. Dabei sollte aber mit möglichst wenig Druck gearbeitet werden, damit das Holz nicht splittert. Wem die Holzoptik nicht so gut gefällt oder zu schlicht ist, der kann die Kleiderbügel nun noch bunt bemalen.
2. Schritt: die Garderobe zusammenbauen
Wenn alle Kleiderbügel vorbereitet sind, kann der Zusammenbau beginnen. Dazu werden jeweils eine Unterlegscheibe und eine Hutmutter auf das Ende jeder Gewindestange geschraubt. Anschließend wird der erste Kleiderbügel aufgefädelt. Nach dem Kleiderbügel wird auf jede Gewindestange eine Aluhülse geschoben, danach folgt der nächste Kleiderbügel und dann wieder jeweils eine Aluhülse. So wird nun im Wechsel weiter aufgefädelt, bis alle Kleiderbügel und alle Aluhülsen verarbeitet sind. Den Abschluss bilden dabei Aluhülsen.
Möbel selber machen
3. Schritt: die Garderobe montieren
Um die selbstgebaute Garderobe zu montieren, werden zwei Löcher in die Wand gebohrt. Dann werden die beiden Dübel auf die Gewindestangen geschraubt und in die Bohrlöcher in der Wand geschoben. Die Haken der Kleiderbügel zeigen dabei natürlich nach unten, so dass hier die Jacken und Mäntel aufgehängt werden können. Auf der Oberseite entsteht dadurch automatisch eine Ablage für beispielsweise Taschen, Handschuhe und Mützen. Zum Schluss werden die Gewindestangen an den Hutmuttern mithilfe einer Ratsche oder einem Gabelschlüssel verspannt.
Natürlich kann ein Heimwerker aber genauso auch unzählige andere Möbel selber machen, angefangen beim Schrank über das Sofa und den Tisch bis hin zum Bett. Eine Idee für ein Kinderbett zum Selbermachen ist hier zu sehen.
Thema: Möbel selber machen
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