Sowohl Kinder als auch Erwachsene spielen gerne Spiele. Während im Sommer vor allem solche Spiele hoch im Kurs stehen, die draußen gespielt werden können, gilt es in der kalten Jahreszeit, Spiele zu finden, die auch in der Wohnung gespielt werden können. Zu den Spielen, die das ganze Jahr über Saison haben, gehören Gesellschaftsspiele, beispielsweise in Form von Ratespielen, Kartenspielen oder Brettspielen. Solche Spiele können im Sommer im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon gespielt werden, im Winter hingegen im Wohnzimmer oder Esszimmer. Wer nun aber in ein Geschäft geht, um eine kleine Auswahl an unterschiedlichen Gesellschaftsspielen zusammenzustellen, wird schnell feststellen, dass diese Spiele mitunter ganz schön teuer sein können.

Dies gilt für neue Spiele genauso wie für alte Klassiker und für die eigentlichen Spiele genauso wie für das Zubehör, das nachgekauft werden soll, weil beispielsweise Würfel oder Spielfiguren verlorengegangen sind. Eine Alternative kann aber durchaus sein, die Spiele einfach selber zu machen. Dies ist nicht allzu schwer und es werden nur wenige Materialien benötigt. Zudem eignet sich das Selbermachen von Spielen als Bastelprojekt für die ganze Familie, so dass nicht nur zusammen gespielt, sondern auch gemeinsam gebastelt werden kann. Welche Spiele dabei angefertigt werden, bleibt natürlich dem eigenen Geschmack überlassen. Diejenigen, die künftig auch einmal Spiele selber machen möchten, finden mit der folgenden Anleitung vielleicht die passende Anregung. Hier geht es nämlich um den Spieleklassiker “Vier gewinnt” zum Selbermachen.

Die benötigten Materialien:

  • 1 Holzleiste, 35 x 7 x 1cm
  • 1 Holzleiste, 37 x 9 x 1cm
  • 1 Holzleiste, 39 x 11 x 1cm
  • 8 Rundstäbe mit 1cm Durchmesser, 30cm lang
  • 64 Holzklötzchen, 3 x 3 x 3cm
  • Holzfarbe in zwei Farbtönen
  • Holzleim

 

So wird das Spiel gemacht:

1. Das Spielfeld bauen

Damit das Spiel später stabil steht, wird zuerst der Fuß gebaut. Dazu werden die drei Holzleisten aufeinander geleimt, wobei die größte Holzleiste ganz unten, und die kleinste Holzleiste ganz oben platziert wird.

Wenn der Holzleim abgebunden hat, werden die Löcher in den Fuß gebohrt, in die die Rundstäbe gesteckt werden. Dafür wird der Fuß mit acht 1cm großen Löchern versehen, die durch den gesamten Fuß gebohrt werden. Die beiden äußeren Löcher werden mit einem Abstand von 3,5cm zu den Außenkanten platziert, der Abstand zwischen den übrigen Löchern beträgt jeweils 4cm. In die Löcher werden nun die Rundstäbe gesteckt. Wer möchte, kann die Rundstäbe zwar auch einleimen, allerdings ist dies nicht notwendig, da die Stäbe durch die tiefen Löcher genug Halt haben. Zudem lässt sich das Spiel besser verstauen, wenn es auseinandergenommen werden kann.

 

Spiele selber machen

 

2. Die Spielsteine bauen

Nun fehlen noch die Spielsteine. Hierfür werden die 64 Holzklötzchen jeweils exakt in der Mitte durchbohrt. Auch diese Löcher haben wieder einen Durchmesser von 1cm, so dass die Spielsteine später über die Rundstäbe geschoben werden können. Sind alle Holzklötzchen durchbohrt, werden sie in zwei Farben bemalt, denn jeder Spieler erhält 32 Spielsteine.

 

3. Spielen!

Sobald die Farben getrocknet sind, kann das Spiel auch schon beginnen. Ziel des Spiels ist, seine Spielsteine so zu platzieren, dass vier Steine eine waagerechte, eine senkrechte oder eine diagonale Reihe bilden. Dabei muss aber natürlich auf den Gegenspieler geachtet werden, der versucht, ebenfalls eine Vierer-Reihe zu bauen und die eigene Reihe zu verhindern.

Und wer künftig bei Würfelspielen immer nur eine 6 würfeln möchte, findet hier eine Videoanleitung, wie er einen solchen Würfel bauen kann.

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