Schöne Bob Frisuren selber machen
Der Bob gehört zu den Frisuren, die schon sehr lange getragen werden, echte Klassiker sind, aber dennoch absolut im Trend liegen. Eine der ersten Prominenten der Geschichte, die den Bob als Frisur getragen hat, war Cleopatra, heute wird der Bob beispielsweise von Bundeskanzlerin Angela Merkel oder auch von Victoria Beckham getragen. Nun stellt sich aber die Frage, was ein Bon eigentlich ist und wie er gestaltet werden kann.
Und wer einmal einen Bob mit Locken ausprobieren möchte, findet hier eine Anleitung dafür:
Was ist eigentlich eine Bobfrisur?
Der klassische Bob ist die Variante, die bereits Cleopatra getragen hat. Eine solche Frisur kennzeichnet sich in erster Linie durch die gerade geschnittene Nackenpartie und den langen, meist ebenfalls gerade geschnittenen Pony. Ein erstes großes Comeback erlebte der Bob dann in den 1920er- und 30er-Jahren. Aus dieser Zeit stammen auch der Pagen- und der Bubikopf, zwei Varianten des Bobs, die mittlerweile ebenfalls Klassiker sind. Wesentliches Merkmal des Bobs zu diesen Zeiten war der dichte, auffällige Pony. Zudem wurden die Bobs seinerzeit kürzer, von einst schulterlang nun zu etwa kinnlang. Der Bob wurde aber nicht nur zu einer modischen Frisur, sondern in diesen Zeiten auch zu einem Symbol für die Emanzipation der Frau. Dies zeigte sich beispielsweise dadurch, dass die Frauen ihre Haare nicht nur kürzer trugen, sondern auch Kostüme und Kleider gegen Hosenanzüge tauschten. Ein weiteres Comeback erlebte der Bob dann in den 1960er-Jahren. Von London aus eroberte der kinnlange Bob mit klaren Konturen und kurzer Nackenpartie sehr schnell die ganze Welt. Ein Grund dafür ist vermutlich, dass sich diese Variante des Bobs für alle Haartypen eignet, unabhängig davon, ob die Haare dicht oder fein und glatt, gewellt oder gelockt sind.
Bis heute gehört der Bob zu den absoluten Trendfrisuren, wobei es die Bobfrisur heute in unzähligen Varianten gibt. So gibt es beispielsweise den asymmetrischen Bob mit einem asymmetrisch geschnitten Nackenbereich oder den Long Bob, bei dem die schulterlangen Haare mit einem Mittel- oder Seitenscheitel getragen werden. Daneben gibt es den A-Line Bob, der ganz klassisch gerade geschnittene Seiten und einen gerade geschnittenen Pony hat. Weitere Varianten des Bobs haben überlange, nach vorn gebogene Seitenpartien, schräg geschnittene Ponys, einen ausrasierten oder angestuft geschnittenen Nackenbereich oder fransig geschnittene Seiten.
Anleitung: schöne Bobfrisuren selber machen
1.) Der Bob gehört zu den sehr wandlungsfähigen Frisuren, die mit nur wenigen Handgriffen völlig anders aussehen können.
2.) Für ein einfaches Styling reicht es meist aus, die Haare sorgfältig zu föhnen und zu bürsten. Dadurch fallen die Haare ganz natürlich und der Bob wird leicht und luftig. Um etwas Abwechslung in die Frisur zu bringen, können die Spitzen über eine Rundbürste aber auch nach innen oder nach außen geföhnt werden.
3.) Für ein Styling, das den Schnitt betont, werden die Haare vorgetrocknet. Anschließend werden die Haare mit einem Hitzeschutzmittel geschützt und einzelne Strähnen mit dem Glätteisen behandelt.
4.) Um der Frisur viel Volumen zu verleihen, werden die Haare mit dem Diffusor getrocknet und dabei geknetet. Dann werden die Haare entweder auf große Lockenwickler gewickelt oder strähnenweise mit dem Lockenstab in Locken gelegt. Jede Locke wird anschließend mit einer kleinen Spange fixiert, bis alle Haare in Locken gelegt sind. Nun werden die Spangen entfernt und die Haare sanft gebürstet.
5.) Wuschelig wird der Bob, wenn die Haare erst kopfüber geföhnt und dann mit den Fingern in Form gezupft und geknetet werden. Als Stylingmittel kommen bei dieser Variante Wachs oder Gel zum Einsatz.
6.) Für weitere Variationen können beispielsweise der Pony oder die Seitenpartien mit kleinen Zierspangen weggesteckt werden oder es können Haarreifen oder Haarbänder integriert werden. Zudem können die Deckhaare zu einer Tolle geformt oder auch kleine Zöpfe eingeflochten werden.