Hochsteckfrisuren selber machen

Hochsteckfrisuren selber machen

 

Hochsteckfrisuren gibt es in unzähligen Varianten, von klassisch und streng bis hin zu modern und lässig. Dabei basieren Hochsteckfrisuren auf einigen wenigen Techniken, die in unterschiedlicher Form angewandt werden und so dazu führen, dass selbst ähnliche Hochsteckfrisuren immer wieder anders aussehen können. Mithilfe von unterschiedlichen Accessoires können die Hochsteckfrisuren dann noch zusätzlich variiert und gleichzeitig passend zum jeweiligen Anlass gestaltet werden. Mit ein wenig Übung, einer guten Idee oder einer verständlichen Anleitung sowie den richtigen Tipps und Tricks lassen sich die meisten Hochsteckfrisuren dann auch problemlos selber machen.

 

Hochsteckfrisuren selber machen und abwandeln

Wenn eine Hochsteckfrisur gestaltet werden soll, ist wichtig, dass die Haare die nötige Griffigkeit aufweisen. Dadurch lassen sich die Haare nämlich nicht nur leichter frisieren, sondern die Frisur hält auch besser. Sinnvoll ist daher, die Haare nicht unmittelbar vorher zu waschen, denn dadurch sind die Haare zu weich und rutschen zu leicht. Zudem sollte die Frisur mit ausreichend Haarspray fixiert werden. Für zusätzliches Volumen und auch zusätzliche Griffigkeit ist außerdem gesorgt, wenn die Haare leicht antoupiert werden.

Zusammengehalten werden Hochsteckfrisuren üblicherweise von Haarnadeln oder Haarklemmen, die meist so eingearbeitet werden, dass sie nicht sichtbar sind. Möglich ist aber auch, Haarnadeln und Spangen zu verwenden, die beispielsweise mit Perlen, kleinen Strasssteinchen oder Blüten verziert sind. Auf diese Weise werden die Haare nicht nur zusammengehalten, sondern es können gleichzeitig noch elegante Akzente gesetzt werden. Gleiches gilt natürlich auch für Kämme, Haarreifen und Haarbänder, durch lange Schmucknadeln erhält die Frisur eine asiatisch angehauchte Optik. Praktisch und glamourös zugleich sind daneben auch Haarnetze, die über einen Knoten oder einen Dutt gestülpt werden und vielfach mit Glitzersteinchen, Perlen oder kleinen Blüten verziert sind. Durch ein solches Netz wird die Frisur festlich dekoriert und die Haare werden gleichzeitig zusätzlich fixiert. Sind die Haare zu kurz für eine Hochsteckfrisur oder fehlt das notwendige Volumen, können Haarteile Abhilfe schaffen. In der gleichen Haarfarbe fallen sie optisch nicht auf, in einer anderen Haarfarbe können sie als Schmuckelemente eingesetzt werden und für interessante Abwandlungen sorgen.

 

Anleitung für eine Hochsteckfrisur zum Selbermachen

 

Eine schöne Idee für eine Hochsteckfrisur zeigt dieses Video:

Wer es aber lieber etwas weniger extravagant mag, kann seine Hochsteckfrisur auch als klassischen Dutt gestalten.

 

Hochsteckfrisuren selber machen

 

Und hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung für den klassischen Dutt:

 

1.) Schritt – die Haare zusammenfassen. Zunächst werden die Haare zusammengefasst und mit einem kleinen, dünnen Haargummi zu einem Pferdeschwanz gebunden. Dabei wird der Pferdeschwanz an der Stelle platziert, an der sich später der Dutt befinden soll, also beispielsweise tief im Nacken, mittig auf dem Hinterkopf oder an einer Seite. Genauso ist aber natürlich auch möglich, zwei oder mehrere Dutts zu stylen.

2.) Schritt – die Haare zwirbeln. Nun wird der Pferdeschwanz gezwirbelt, indem die Haare um die eigene Achse gedreht werden.

3.) Schritt – den Dutt wickeln. Der gewirbelte Zopf wird jetzt als Schnecke um den Zopfansatz gelegt. Damit sich der Dutt nicht löst, werden die Haare dabei mit Haarnadeln fixiert. Die Abstände zwischen den Nadeln sollten dabei nicht zu groß sein.

4.) Schritt – den Dutt fixieren. Zum Schluss wird die Frisur noch mit reichlich Haarspray fixiert. Wer die Frisur nicht ganz so streng, sondern lieber etwas lässiger gestalten möchte, kann vorsichtig einige Strähnen herauszupfen und locker herunter hängen lassen.