Hochzeitseinladungen selber machen mit Gedicht
Eine Hochzeit ist ein ganz besonderer und bedeutsamer Anlass, der üblicherweise im Kreis der Familie und Freunden gefeiert wird. Bei einem solchen Fest fallen aber auch jede Menge Planungen, Vorbereitungen und Arbeit an, damit die Hochzeit auch wirklich zu dem sprichwörtlich schönsten Tag im Leben wird. Ein wichtiger Punkt im Zusammenhang mit den Planungen und Vorbereitungen ist dabei auch das Einladen der Gäste und die Hochzeit ist eines der Ereignisse, zu denen schriftliche Einladungen unbedingt dazugehören. Die Hochzeitseinladungen sind nämlich nicht nur bloße Informationsträger für die Gäste, die auf den feierlichen Anlass einstimmen sollen, sondern sind zeitgleich auch ein schönes Andenken an diesen besonderen Tag. Nun kann das Brautpaar natürlich vorgefertigte Einladungskarten kaufen oder die Einladungen nach den eigenen Wünschen drucken lassen. Sehr viel persönlicher und individueller ist es jedoch, wenn das Brautpaar seine Hochzeitseinladungen selbst anfertigt.
Mit der richtigen Idee und einigen wenigen Materialien ist dies innerhalb kurzer Zeit erledigt und das Ergebnis sind einzigartige Hochzeitseinladungen, bei der jede einzelne ein echtes Unikat ist. Für das Selbermachen von Hochzeitseinladungen gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. So können die Karten beispielsweise mit Fotos des Paares, mit schönen Bildern oder mit typischen Hochzeitsmotiven verziert werden. Die Motive gibt es als Aufkleber oder als Streuteile fertig zu kaufen, genauso können sie aber auch auf Papier oder Folie aufgemalt oder ausgedruckt und selber ausgeschnitten werden. Die Motive können dann auf Blankokarten geklebt, die Karten eventuell noch mit einem schönen Band verziert werden und schon sind die selbstgemachten Hochzeitseinladungen fertig.
Eine andere Möglichkeit ist, die Hochzeitseinladungen mit einem Gedicht zu gestalten, das dann das wesentliche Zierelement der Karte ist. Wer kreativ ist, kann ein solches Gedicht natürlich selbst formulieren, genauso können aber auch Reime und Verse von bekannten oder weniger bekannten Dichtern und Autoren verwendet werden. Es gibt nämlich unzählige Gedichte über die Liebe und die Ehe, nachdenkliche und berührende Gedichte ebenso wie humorvolle. Insofern sollte jedes Paar ein Gedicht finden, das passt und den Geschmack trifft. Ein paar Beispiele, die als Anregung dienen können, gibt es hier:
Die folgende Anleitung stellt nun eine Idee vor, wie das Brautpaar schnell und einfach die Hochzeitseinladungen mit Gedicht selber machen kann. Dabei dient das Gedicht in diesem Beispiel als Zierelement, während der Einladungstext mit den Angaben dazu, wann und wo die Feier stattfindet, als normaler Text in die Karte geschrieben wird. Wer möchte, kann aber auch diese Angaben schon im Gedicht unterbringen.
Hochzeitseinladungen selber machen mit Gedicht – die benötigten Materialien:
Damit das Gedicht im Mittelpunkt steht, werden die Einladungskarten selbst recht schlicht gehalten. Dabei werden benötigt:
- Tonkarton in einer Farbe nach Wunsch
- Papier als Einleger für die Karten
- Hochzeitsmotive zum Aufkleben, beispielsweise Ringe, Tauben oder Herzen
- Band oder Kordel, farblich passend
- Schere, Lineal und Bleistift
Hochzeitseinladungen selber machen mit Gedicht – so geht‘s:
1.) Bevor mit dem eigentlichen Basteln der Karten begonnen wird, sollte zuerst festgelegt werden, welches Format die Karten haben sollen und wie viel Platz für das Gedicht benötigt wird. In diesem Beispiel werden die Karten nämlich als Passepartoutkarten angefertigt. Das bedeutet, aus der Vorderseite der Karten wird ein Fenster ausgeschnitten und in diesem Fenster wird später das Gedicht zu sehen sein. Am sinnvollsten ist daher, zunächst das Gedicht einmal auf Papier auszudrucken, um auf diese Weise die benötigte Fenstergröße zu ermitteln.
2.) Anschließend werden die Karten aus dem Tonkarton angefertigt. Dazu wird der Tonkarton in der benötigten Größe zugeschnitten und einmal in der Mitte zu einer Klappkarte zusammengefaltet. Aus der Vorderseite der Karte wird anschließend das benötigte Fenster ausgeschnitten. Wenn es schnell gehen muss, können aber selbstverständlich auch vorgefertigte Passepartoutkarten verwendet werden.
3.) Als nächstes werden die Einleger für die Karten hergestellt. Dazu wird das Papier so zugeschnitten, dass es etwas kleiner ist als die Karten, und ebenfalls zusammengeklappt. Auf die Vorderseite der Einleger wird nun das Gedicht gedruckt, die rechte Innenseite der Einleger wird mit dem Einladungstext beschriftet.
4.) Nun werden die Einleger in die Karten gelegt. Dann wird ein Stück Band oder Kordel abgeschnitten, in die Knickkante in den Karten gelegt und auf den Außenseiten zu einer kleinen Schleife gebunden. Dadurch sind die beiden Teile fixiert, wobei das Band gleichzeitig auch als Dekoration dient. Unterhalb der Fenster wird nun zum Schluss noch ein dekoratives Hochzeitselement aufgeklebt und damit sind die selbstgemachten Hochzeitseinladungen auch schon fertig.
